Erstellt am 04.05.2026
Ein "Doppelbudget" steht uns bevor und die Schatten, die es vorauswirft, lösen eine Mischung aus Weihrauch und Flüchen aus.
Von folgenden Maßnahmen ist derzeit die Rede:
A) Außerordentliche Anhebung der Höchstbeitragsgrundlage ==> das hatten wir alles schon einmal;
B) Absenkung von Lohnnebenkosten ab 2028 ==> es soll der DB abgesenkt werden, im Gegenzug allerdings sollen die "Altersbefreiungen" bei DB und DZ fallen;
C) Bei Elektro-Fahrzeugen wird etappenweise ein Sachbezug eingeführt ==> das freut wohl die Einen (wenn man "zuhört"), verunsichert aber die anderen, wenn diese Maßnahme bestehende Investitionen betrifft;
D) Wegfall der ALV-Staffelung im Falle niedrigen Einkommens ==> abgesehen davon, dass mir diese Staffelung nicht fehlen wird und eine Komplikation in der Lohnverrechnung "droht" wegzufallen, ist es sehr bedauerlich, dass auch Niedrigverdiener zur Kasse gebeten werden (das wird man auch wieder schönreden, ist aber außerhalb des Hypnosezirkels wohl kaum verständlich);
E) SV-Dienstnehmeranteile, die auf steuerfreie Leistungen entfallen, werden wohl generell nicht mehr zum Lohnsteuerabzug zugelassen.
F) Änderungen beim FABO plus sind auch zu erwarten.
Gesetzesentwürfe sind noch keine in Umlauf, daher ist es auch kaum seriös, jetzt schon über die Details zu spekulieren.
In meinen Jour-fixe-Veranstaltungen des Monats Juni 2026 wird dieses Thema mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Schwerpunkt sein.